Die ersten Tage bewusst strukturieren
Statt direkt mit vielen Terminen zu beginnen, ist es sinnvoll, den ersten Tag bewusst freizuhalten, um sich zu orientieren. Sortieren Sie E-Mails nach Dringlichkeit, nicht einfach nach dem Eingangsdatum. Besprechen Sie offene Themen kurz mit dem Team und legen Sie die wichtigsten Aufgaben für die kommende Woche fest. Wer am ersten Tag gleich in Meetings geht, verpasst oft genau diesen wichtigen Überblick.
Projekte gezielt reaktivieren
Projekte, die vor der Sommerpause pausiert wurden, verlieren schnell an Schwung. Ein kurzer Statuscheck hilft, den Überblick zu behalten. Was ist der aktuelle Stand? Was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Welcher nächste konkrete Schritt steht an? So bleiben Projekte nicht im Unklaren. Es ist besonders hilfreich, für jedes reaktivierte Projekt einen einzelnen, klar terminierten nächsten Schritt festzulegen. So muss nicht gleich der gesamte weitere Verlauf neu geplant werden. Bei größeren IT-Vorhaben unterstützt eine externe Projektbegleitung dabei, den Faden wieder aufzunehmen.
Das letzte Jahresdrittel realistisch planen
Die Monate nach der Sommerpause sind meistens voll. Es hilft, früh einzuschätzen, welche Jahresziele noch erreichbar sind und wo man die Prioritäten notfalls verschieben muss. So entstehen Klarheit und kein stressiger Endspurt am Jahresende. Ein kurzes Gespräch im Team darüber, welche Ziele wichtig sind, verhindert, dass am Jahresende mehrere Aufgaben gleichzeitig offenbleiben.
Fazit
Ein geplanter Wiedereinstieg nach der Sommerpause braucht am Anfang etwas Zeit. Trotzdem sorgt er für einen viel ruhigeren und konzentrierteren Start in das letzte Drittel des Jahres.



